BannerbildBannerbildBannerbildBannerbild
  • Link zur Seite versenden
  • Ansicht zum Drucken öffnen
 

Autobahnkapelle, ökumenisch, 06.09.2026: Gottesdienst mit Reisesegen

Glaube verbindet über Grenzen hinweg ...

Fotoserien

Ökumenischer Gottesdienst mit Reisesegen an der Autobahnkapelle (SO, 06. September 2026)

Glaube verbindet über Grenzen hinweg

Rund 200 Gäste feiern internationalen ökumenischen Gottesdienst an der Autobahnkapelle „Jesus, Brot des Lebens“

Am Sonntag, 06.09.2026, fand an der ökumenischen Autobahnkapelle „Jesus, Brot des Lebens“ an der A31 der Ersatztermin zum bundesweiten Aktionstag der deutschen Autobahnkirchen 2026 statt. Eingeladen hatten die beiden die Kapelle betreuenden Pfarrer Thorsten Jacobs, zugleich Vorsitzender des Fördervereins der Autobahnkapelle, und Jürgen Altmeppen.

Neben Weihbischof und Generalvikar Johannes Wübbe vom Bistum Osnabrück bereicherte auch eine vierköpfige Delegation aus Tansania den besonderen Gottesdienst. Die Gäste aus Tansania sind zurzeit im Kirchenkreis Emsland-Bentheim und insbesondere in der Kirchengemeinde Dalum zu Gast. Der stellvertretende Bischof der Diözese Dodoma, Stanley Tabulu, und der Ortspastor der Dalumer Partnergemeinde in Hamai, Pastor Basley Kilingo, gestalteten den lebendigen, abwechslungsreichen und fröhlichen Gottesdienst mit.

Rund 200 Gläubige waren der Einladung gefolgt und fanden in der Kapelle sowie überwiegend auf der Fläche davor Platz. Sie erlebten afrikanische Livemusik ebenso wie eindrucksvolle musikalische Darbietungen der Gruppe „Vocapella“ von der St.-Nikolaus-Gemeinde Hesepe.

Die Pfarrer Jürgen Altmeppen und Thorsten Jacobs begrüßten die zahlreichen Gäste und die bunte ökumenische Gemeinde. Der Predigttext über den Propheten Elija, der in einer „ausgebrannten Lebensphase“ die Nähe und das Wirken Gottes erfährt, wurde sowohl auf Deutsch als auch in der tansanischen Landessprache Kisuaheli vorgetragen.

Mit eindrücklichen Worten griff Weihbischof Johannes Wübbe in seiner Predigt die Lebenssituation des Propheten auf und schlug zugleich den Bogen zur besonderen Bedeutung einer Autobahnkapelle als Ort der Unterbrechung und Stille. „Draußen regiert der Takt der Beschleunigung: Kilometerzähler, Routenplaner, Algorithmen, die uns die Ankunftszeit minutengenau vordiktieren. Drinnen: Stille. Ein Raum, der nichts will. Ein Raum, der einfach nur da ist“, beschrieb Wübbe den besonderen Charakter des Ortes.

Gerade in Zeiten des Ausgebranntseins könne eine solche Unterbrechung helfen, sensibel für die eigene Situation zu werden, die Nähe Gottes zu erfahren und neue Kraft zu schöpfen. Dies verband Wübbe mit einem Wunsch für die Autobahnkapelle: „Möge diese Kapelle ‚Brot des Lebens‘ […] zu einem Ort werden, an dem der enge Raum wieder weit wird. Ein Ort, an dem wir das bloße Funktionieren abstreifen und als freie, atmende Menschen neu aufbrechen können.“

Zum Abschluss des Gottesdienstes erteilten die beteiligten Pastoren und Bischöfe gemeinsam den feierlichen Reisesegen.

 

Für einen gelungenen Ausklang sorgte der Heimatverein Geeste. In einem eigens aufgebauten Zelt auf der Fläche neben der Kapelle lud er zu Kaffee und Kuchen ein. Die Gelegenheit zur Begegnung wurde von den zahlreichen Gästen gerne angenommen und ermöglichte über Konfessions- und Landesgrenzen hinweg viele konstruktive und lebendige Gespräche.

 

Vor allem aber brachte dieser besondere Tag eines zum Ausdruck – darin waren sich die Verantwortlichen einig: Glaube verbindet über alle Grenzen hinweg, und nur das Gemeinsame macht stark.


 

Urheberrecht:

Weitere Informationen

Veröffentlichung

So, 06. September 2026

Bild zur Meldung

Weitere Meldungen